Volkstrauertag 2025 - Andacht auf dem Paretzer Friedhof
Kranzniederlegung und Andacht an der Kriegsgräberstätte auf dem Paretzer Friedhof (16.11.2025)
Wie jedes Jahr, so auch in diesem Jahr: Wir begingen den Volkstrauertag 2025 in Paretz mit einer Andacht und der Kranzniederlegung an der Kriegsgräberstätte auf dem Paretzer Friedhof. Dieses Jahr jährt sich auch die Neugestaltung der Kriegsgräbergedenkstätte zum 30sten Mal.
Es war eine würdige und bewegende Zeremonie, und das Wetter war dieses Mal dem Anlass und der Jahreszeit entsprechend trüb und regnerisch.
Wir danken den Beteiligten für ihr Kommen:
Frau Pfarrerin Gundula Zachow
Herrn Matthias Marr, Verein Historisches Paretz, langjähriger Organisator
Frau Bürgermeisterin Katrin Mußhoff
Herrn Jürgen Tschirch, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung
Frau Seeger für das herrichten der Kriegsgräberstätte
Dem Falkenseer Bläserensemble für die gewohnt gute musikalische Begleitung
und den Paretzer Mitbürgern
Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Der Gedenktag wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen. Eine Zeremonie im Deutschen Bundestag erinnert an die Opfer von Gewalt und Krieg aller Nationen.
Das Sprechen des Totengedenkens durch den Bundespräsidenten wurde von Bundespräsident Theodor Heuss im Jahr 1952 eingeführt.
„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.
Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern,
und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“
Urheberrecht:
VHP, Fotos: Susanne Weber und Jörg Peter
Bild zur Meldung: Pfarrerin Gundula Zachow hält die Andacht an der Kriegsgräberstätte
Fotoserien
Volkstrauertag 2025 - Andacht auf dem Paretzer Friedhof (17.11.2025)
Würdiges Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf dem Paretzer Friedhof.