Die Landschaft

Foto: Volkmar Hildebrand

Der Ort Paretz liegt auf einem sandigen Rücken, der bis an die Havel heran reicht. Die Werderdammstraße verläuft genau in der Mitte. Schon in der Bronzezeit eine beliebter Siedlungsplatz, wie die bronzezeitlichen Funde u.a. in der Nähe der Kirche und der Paretzer Scheune beweisen. Östlich und westlich schließen sich feuchte Wiesen ehemaliger Wasserarme an.

Foto: Susanne Weber

Die Lage am Fluss – daher der slawische Name von Paretz: Porecka, am Fluss – prägt die flache Luch-Landschaft. Nördlich, Richtung Königsweg/ Wüstung Knoblauch, steigt das Gelände leicht an und wird sandig und trocken. In Paretzhof, einem Ortsteil etwa 1km nord-östlich befinden sich die Paretzer Erdelöcher, ehemalige Tongruben. Die letzte Ziegelei schloss 1911.

 

Foto: Susanne Weber

An der Straße nach Ketzin passiert man links die Fundamente der Luisenpforte und überquert dann ein kleines Tal, an dessen Ende das Fasanerie-Wäldchen liegt. Rechts steht die Bockwindmühle von Willi Schwetzke und dem Mühlenverein. Dann noch 1km und man ist in Ketzin.

Foto: Susanne Weber

Und noch eine reizvolle Landschaft gibt es in Paretz: die Paretzer Erdelöcher, entstanden aus den mit Wasser vollgelaufenen Tongruben.

Bis 1911, als die letzte Ziegelei schloss, wurde hier in Paretzhof Ton abgebaut.

Ein Kanal führte zur Paretzer Schleuse, von dort hatten die Kähne Anschluss Richtung Berlin, wo ja bekanntlich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts jedemenge Ziegel verbaut wurden.

 

Durch den Bau des Havel-Oder-Kanals wurde in den 1950ger Jahren der alte Kanal abgeschnitten. Heute ist es ein echtes Vogelparadies.

Foto: Susanne Weber

Gleich hinter dem "Kettengraben" am Fuß des Schlossgartens beginnen die Havelwiesen, heute überwiegend al Weide für die Pferde des Luisenhofs genutzt. Sie gehören zu einem großen Europäischen Vogelschutzgebiert.

Foto Susanne Weber

Nördlich von Paretz erstecken sich die Felder bis zum Horizont. Über die leichten Wellen des sandigen Bodens schweift hier der Blick bis zum alten Wasserturm von Ketzin.